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Wir sollten weniger fliegen (Fokus)
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Willkommen zurück auf der Erde, wünscht FOCUS-Redakteur Tim Pröse allen Überfliegern, die plötzlich am Boden bleiben mussten. Endlich haben sie wieder ein Gefühl für Raum und Zeit bekommen.

Von FOCUS-Redakteur Tim Pröse

Liebe Überflieger, mit euren prallen Terminkalendern, Palms und BlackBerrys, willkommen zurück auf der Erde. In den vergangenen Tagen habt ihr sie endlich einmal wieder gespürt, vielleicht sogar für Momente genossen: eure Bodenhaftung. Wir mussten wieder reisen wie unsere Großeltern. Fahren, tuckern, zockeln, gehen. Vielleicht haben wir dabei sogar gelernt, einfach mal wieder zu schlendern. Und vor allem: zu warten. Ganz schwierig, wenn man äußerlich und innerlich getrieben ist.

Die Lüge von der Zeit

Liebe Kurzurlaubs-Jetsetter, die ihr, kaum seid ihr gelandet, eure Position gleich per iPhone und Facebook verbreitet („Just arrived in MUC"). Nun musstet ihr euch auf den Weg machen. Euch Zeit nehmen. Einsehen, dass der meistzitierte Satz unserer Zeit „Ich habe keine Zeit" eine wunderbare Lüge ist. Denn Zeit haben wir alle, bis wir sterben.

Liebe Globalisierungsgläubige, habt ihr gefühlt, wie riesig die Welt ist, die euch irrtümlicherweise manchmal so klein erscheint? Die angeblich ja immer kleiner wird? Habt ihr gemerkt, wie unüberwindbar sie immer noch ist? Wir waren Gefangene auf den Flughäfen, aber ein bisschen waren wir auch Gefangene unserer selbst. Nichts ist so hart, wie stundenlang gezwungen zu sein, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wir hatten plötzlich Zeit. So viel Zeit, wie wir sie vielleicht seit unserer Kindheit nicht mehr hatten. Damals, als wir glaubten, selbst fliegen zu können. Als wir mit Karlsson vom Dach und Pippi Langstrumpf nach Takatuka geschwebt sind. Eyjafjallajökull hieß der Aschevulkan. Hätte glatt eine Erfindung von Astrid Lindgren sein können.

Wer weiß, ob es das letzte Mal war, dass Eyjafjallajökull unser Leben ent- und unsere Fantasien beschleunigt hat. Denn jetzt können wir ja wieder abheben. Stillstand ist Rückgang in unserer Welt, sagen die Fortschrittsfetischisten. Für ein paar Tage aber hörte man die Flughafenanwohner voller Erleichterung aufseufzen. Ansonsten herrschte Stille. Wer mit beiden Beinen auf der Erde steht, kann mit seinem Kopf trotzdem herrlich in den Wolken unterwegs sein. Ob jetzt wegen Takatuka oder Eyjafjallajökull, egal. Es funktioniert.

Fokus, 26.04.2010Externer Link



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