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Luftraumsperre über der Schweiz aufgehoben (BAZL)
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Bern, 19.04.2010 - Das Bundsamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die in der Schweiz bestehende Luftraumsperre aufgehoben. Flugzeuge dürfen ab Dienstag, 08.00 Uhr wieder verkehren.   Die Aschewolke liegt zwar vorerst immer noch über der Schweiz, ihre Konzentration hat jedoch beträchtlich abgenommen und lässt es grundsätzlich zu, dass der Flugverkehr wieder aufgenommen werden kann. Dies haben erste Testflüge und Messergebnisse gezeigt.

Das BAZL hat nach Rücksprache mit Meteoschweiz, der Flugsicherung Skyguide und der Luftwaffe entschieden, die Luftraumsperre über der Schweiz mit Wirkung ab Dienstag, 08.00 Uhr wieder aufzuheben. Grund dafür sind erste Ergebnisse von Testflügen, welche die Swiss und die Luftwaffe heute durchgeführt haben sowie die Resultate von Messflügen, die Aufschluss über die Aschewolke gaben. Diese Ergebnisse haben gezeigt, dass die Dichte der Aschewolke abgenommen hat und keine schädigenden Auswirkungen mehr auf Flugzeuge hat. Testflüge im umliegenden Ausland haben die gleichen Befunde ergeben. Gestützt darauf haben EU-Staaten ihre Lufträume ebenfalls ab Dienstag, 8 Uhr, zumindest teilweise wieder geöffnet.

Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in der Schweiz soll geordnet und schrittweise unter der Führung der Flugsicherung Skyguide erfolgen. Schweizer Gesellschaften müssen dem BAZL über durchgeführte Flüge Bericht erstatten, um die Datenbasis weiter zu verbreitern und aktuell zu halten. Zum gleichen Zweck wird die Luftwaffe weitere Testflüge durchführen. Das Amt wird in den nächsten Tagen die Situation aktiv beobachten. Für den Fall, dass grössere Auswirkungen durch die Aschewolke auf Flugzeuge festgestellt werden, müssten allenfalls wieder Einschränkungen vorgenommen werden.

Das BAZL führt morgen Dienstag, 11.00 Uhr, im Medienzentrum des Bundes in Bern eine Medienorientierung zur Wiederöffnung des Schweizer Luftraums durch.

BAZL, 19.04.2010Externer Link



siehe auch:
Aschenwolke: Schweizer Luftraum aus Siherheitsgründen vorübergehend geschlossen (BAZL)
Gelassen bleiben – zu Hause (Mainpost)
«Konnten mit offenen Fenstern schlafen» (20min)
Sicherheit nur für Passagiere (Leserbrief TA)
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