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Flugplatz Dübendorf nicht aviatisch nutzen (Leserbrief NZZ)
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Kloten will die General Aviation - das sind die kleineren gewerblichen und privaten Nutzer - des Flughafens loswerden. Willkommen in Dübendorf, trommelt die Task-Force Flugplatz Dübendorf (NZZ 17. 2. 10).  Im Klartext: Kloten könnte mehr Start- und Landekapazitäten für die grossen Mitspieler im Flugverkehr schaffen, die kleineren sollen anderswo lärmen, gerne in Dübendorf. Man verspricht, dass die dort derzeit zulässige Kapazität niemals überstiegen würde.

Erinnern wir uns: Schon vor der Flughafenprivatisierung in Kloten und der damit verbundenen Ausbauetappe wurde von den Promotoren beim Barte des Propheten gelogen; 250 000 Bewegungen würden in Kloten ganz bestimmt nie überschritten, hiess es. Das Volk glaubte das, stimmte Ja, und seither wird der Verkehr ausgedehnt, wurden Süd- und zusätzliche Ostanflüge eingeführt und der gekröpfte Nordanflug hintertrieben. Genauso würde es in Dübendorf kommen, schon jetzt nimmt der Verkehr dort beständig zu.`

Auf zwei Milliarden Franken wird der Wert des Flugplatzes Dübendorf laut Task Force geschätzt. Mein Vorschlag: sofort für zivile, nichtaviatische Nutzungen verkaufen, für einen Innovationspark zum Beispiel. Mit dem Geld könnte Bundesrat Ueli Maurer neue Flugzeuge kaufen und damit im Lande deren Verkäufer üben lassen, die Bevölkerung rund um Dübendorf hätte nur noch den Krach und Dreck eines einzigen Flughafens zu ertragen, und es könnten auf dem Gelände Tausende neue, wirklich zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Drei Fliegen auf einen Streich, ergreifen wir die Chance!

NZZ, 22.02.2010,Externer Link Seite 15



siehe auch:
Den Flugplatz Dübendorf nicht preisgeben (NZZ)