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Deutsche Sperre gerät unter Druck (ZSZ)
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Flughafen Das Bazl prüft die Einführung des satellitengestützten gekröpften Nordanflugs

Die EU ordnet den Luftraum komplett neu. Pikant: Die Südanflüge widersprechen dem Ziel des Grossprojekts.

Andreas Schürer

Sesar: Die Abkürzung steht für ein komplexes EU-Luftfahrt projekt – im Süden des Flugha fens Zürich-Kloten könnte sie zur Chiffre für die Hoffnung auf Entlastung werden. Denn: Die Südanflüge widersprechen diametral den Grundzielen, die mit der Neuorganisation des europäischen Luftraums verbunden sind: Effizienz- und Kapazitäts steigerung durch direktere Flugverbindungen und die Anwendungen neuer technologischer Anflugverfahren.

Der Aviatik-Spezialist, der zwei Jahre lang zusammen mit 600 EU-Experten die Grundzüge der Neuorganision entwickelt hat, ist der Küsnachter Olaf Dlugi. Im Gespräch mit der «Zürichsee-Zeitung» kritisiert er scharf, dass das Bundesamt für Zivilluft fahrt (Bazl) sich nicht aktiv um eine Führungsrolle in diesem Projekt bemühe. Da die Situation rund um den Zürcher Flughafen so verworren sei, habe er und sein Team dem Bazl sowie dem  Flughafen Zürich angeboten, gratis Möglichkeiten zu erarbeiten, wie zum Beispiel mit einem satellitengestützten gekröpften Nordanflug direkter und bevölkerungsschonender angeflogen werden könne als über Süden. Ein Treffen sei jedoch fruchtlos geblieben. Die Chance, im EU Projekt «Sesar» eine Führungsrolle zu übernehmen, habe die Schweiz aber noch nicht verspielt, findet Dlugi. Konkret:«Die Schweiz könnte die Verfahren, die notwendig sind, um ein umweltschonendes Anflugverfahren für Zürich zu entwickeln, möglichst schnell zertifizieren.»

Fragwürdige Sperrzeiten

Das Bazl teilt die Einschätzung, dass die Führungsrolle an zustreben sei, wie Sprecher Daniel Göring auf Anfrage sagt. Das Treffen mit der Sesar-Spitze sei nicht fruchtlos geblieben, sagt Göring. Fakt sei, dass das Bazl in der Vereinheitlichung des europäischen Luftraums und in den neuen technologischen Anflugverfahren grosses Potential sehe.Eine Projektgruppe lotet derzeit aus, wie der Flugverkehr in der Schweiz dank der neuen Luftraum-Organisation und der neuen Technologien verbessert werden könnte. Auch der satelliten gestützte gekröpfte Nordanflug sei dabei ein wichtiges Thema. Die Arbeit dieser Projektgruppe hat für das Bazl gemäss Göring hohe Priorität – in der Gruppe sind denn auch die Hauptplayer der Schweizer Luftfahrt vertreten: das Bazl, der Flughafen, die Flugsicherung Skyguide und Swiss. In einigen Monaten seien Aussagen möglich, welche Projekte prioritär angegangen wür den, sagt Göring.

Was die Veränderungen für die Südanflüge bedeuten, ist gemäss Göring aber noch unklar. Wichtig sei zu betonen, dass das Grossprojekt die Gestaltung des europäischen Luftraums und der Flugsicherung fundamental verändern werde. Wie aber im Einzelfall An- und Abflugsysteme neu ausgestaltet werden, sei noch offen.

Klar ist aber: Da die Umsetzung des Projekts von allen EU Ländern einstimmig beschlossen worden ist und Umweg-Anflüge über dichtest besiedeltes Gebiet wie über den Süden Zürichs den Grundzielen widersprechen, wächst der Druck auf Deutsch land, die einseitig verordneten Flugraumsperrzeiten für Anflüge auf Zürich-Kloten fallen zu lassen. Göring sagt dazu diplomatisch: «Wir sind dazu unverändert im Gespräch mit Deutschland.»

ZSZ, 11.06.2009Externer Link, Seite 1




siehe auch:
Flughafen plant GPS-Flüge (Sonntagszeitung)
«Flughafen-Problem ist lösbar» (ZSZ)
«Neue Ideen zügig umsetzen» (ZSZ)
Europäisches Luftraumprojekt gestartet (Unique)

 
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