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Letzte Chance für Hausbesitzer (ZSZ)
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Fluglärm: Aufruf der Gemeinden des Bezirks Meilen «letzte Chance zur Forderung von Schadenersatz

Seit bald fünf Jahren gibt es die Südanflüge. Hausbesitzer, die eine Entschädigung fordern wollen, müssen sich beeilen. Forderungen könnten verjähren.

Frank Speidel

Den Grossteil der Entschädigungsforderungen von Hausbesitzern in der Südschneise wird die Flughafenbetreiberin Unique schon erhalten haben. Trotzdem wenden sich die Gemeinden des Bezirks Meilen heute mit Inseraten an die Hausbesitzer. «Letzte Chance zur Forderung für Schadenersatz aufgrund der widerrechtlichen Südanflüge» warnen sie in der Titelzeile. Konkret geht es um die Verjährungsfrist von Forderungen nach Entschädigung für die fluglärmbedingte Entwertung von Liegenschaften. Wird die Frist von den Hausbesitzern nicht mit einem Antrag unterbrochen, verjähren die Forderungen. Bis spätestens 29. Oktober müssen die Anträge bei der Flughafenbetreiberin Unique eintreffen.
«Uns geht es darum, die Bevölkerung nochmals auf die Verjährung aufmerksam zu machen», erklärt Didier Mayenzet, Meilemer Gemeindeschreiber und Verantwortlicher für die Kommunikation der Bezirksgemeinden, wenn es um Fluglärm geht. Bis jetzt liegen insgesamt 19'000 Forderungen auf dem Tisch. Ein Grossteil kommt aus der Südschneise. Die Chance, dass Hausbesitzer im Bezirk Meilen Geld für Lärm erhalten, ist allerdings klein. Nur vereinzelten Hausbesitzern aus Opfikon wurde bisher eine Entschädigung gewährt.
Thomas Morf, Präsident des Vereins «Flugschneise Süd  Nein» (VFSN), weiss: «Solange das Gesetz so bleibt, wie es ist, wird auf keine Entschädigungsforderungen aus dem Bezirk Meilen eingegangen.» Doch Morf hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Alles kann sich ändern. Auch ein Gesetz. Darum sei es wichtig, «dass betroffene Hausbesitzer die Verjährung mit einem Antrag unterbrechen».

Unerwünschtes «Jubiläum»

Am 30. Oktober kommt es zu einem «Jubiläum», das die Gegner der Südschneise am liebsten gar nicht «feiern» würden. Denn genau an dem Tag vor fünf Jahren flog die erste Passagiermaschine den Flughafen Kloten von Süden her an. Seither gab es etliche Demonstrationen gegen den Fluglärm im Süden. Im Juli 2006 blockierten rund 30 «Schneiser», also Gegner der Südschneise, die Rheinbrücke in Kaiserstuhl. Wegen dieser Aktion wurden sie zu Bussen verurteilt. In Bern und Zürich protestierten sie in Grossdemonstrationen, und an jedem ersten Sonntag im Monat wird es auch am Flughafen ein wenig gelber: Dann halten «Schneiser» «Mahnwache» beim Check-In 2.

ZSZ, 04.10.2008Externer Link



siehe auch:
Jetzt Verjährungsunterbrechung fordern! (VFSN)

 
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  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).