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 Lärmtel. Flughafen ZH
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Die Deutschen haben keine Eile (Leserbriefe ZSZ/ZOL)
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Der kleinste gemeinsame Nenner ist gerade recht für Bundesrat Moritz Leuenberger, und im Hinblick auf die im nächsten Jahr anstehenden Wahlen in Deutschland ist er zufrieden, nichts unternehmen zu müssen.  Alles, was er will, ist, jegliche Entscheidung und Aktion in der Flughafenfrage so lange wie möglich hinauszuzögern und somit weiterhin die Bevölkerung mit dem illegalen Lärm der Südanflüge zu plagen. Bundesrat Leuenberger ist immer noch zutiefst beleidigt, dass «sein» Staatsvertrag vom Parlament nicht angenommen wurde und bei der Bevölkerung der Widerstand noch immer immens ist. Leuenberger müsste im Interesse der betroffenen Bevölkerung vorwärtsmachen – den Deutschen eilt es nicht.
Heidi Zgraggen, Zumikon

Leuenberger ist ein «Laueri»
Unglaublich, aber wahr, so lahm sind unsere Beamten in Bern: Vor bald einem halben Jahr haben sich Deutschland und die Schweiz geeinigt, gemeinsame Fluglärmmessungen vorzunehmen, damit die effektive Belastung in den einzelnen Regionen von Süddeutschland bis in die Südschneise gemessen und objektiv beurteilt werden kann. An und für sich eine simple Angelegenheit, existieren doch auf Schweizer Seite bereits mehrere zertifizierte Lärmmessstationen. Nun erfahren wir aber, dass Bundesbern vor sich hin döst. Herr Leuenberger beziehungsweise seine Beamten sind noch nicht einmal so weit, die Projektgruppe nennen zu können; von einem Projektplan mit verbindlichen Terminangaben ist man noch meilenweit entfernt. Von proaktivem Elan ist kaum was zu spüren. Wer weiterhin leidet, ist die betroffene Bevölkerung rund um den Flughafen.
Urs R. Dumermuth, Männedorf

ZSZ, 13.09.2008,Externer Link Leserbriefe zum Artikel: «Die Dezibelfrage endlich klären» (Ausgabe vom 10. September)


Langwierige Fluglärmmessung
Unglaublich, wie langsam agiert wird: Vor bald einem halben Jahr haben sich Deutschland und die Schweiz geeinigt, gemeinsame Fluglärmmessungen vorzunehmen, damit die Belastung in Süddeutschland und in der Südschneise objektiv beurteilt werden kann. Auf Schweizer Seite existieren seit Jahren mehrere zertifizierte Lärmmessstationen. In Süddeutschland sind die Daten vorhanden, doch werden sie ganz offensichtlich unter Verschluss gehalten. Und in der Schweiz sind Bundesrat Leuenberger und seine Beamten noch nicht einmal so weit, die Projektgruppe nennen zu können, ja von einem Projektplan mit verbindlichen Terminangaben ist man noch meilenweit entfernt.
Wer weiterhin unter dem Fluglärm unverschuldet leidet, ist die Bevölkerung rund um den Flughafen.
Waltraud Borsodi, Egg

ZOL 16.09.2008Externer Link, Leserbrief zum Artikel: «Dezibelfrage endlich klären» Ausgabe vom 10. September