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Konsultative Konferenz zu Betriebsvarianten am Flughafen Zürich (RR)
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Die Vertreter aller Bezirke des Kantons Zürich haben ihre Stellungnahmen zu den im Februar vorgestellten Optimierungen der Betriebsvarianten für den Flughafen Zürich präsentiert. Die Präsentation fand im Rahmen der Konsultativen Konferenz unter der Leitung von Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer statt.

Am 1. Februar 2008 stellte das Bundesamt für Zivilluftfahrt den Bericht mit den Ergebnissen der Variantenoptimierung für ein zukünftiges Betriebsreglement am Flughafen Zürich der Öffentlichkeit vor. Diese Optimierungen wurden im Rahmen des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) erarbeitet.

Drei Varianten zur Diskussion gestellt

Auf der Basis des bestehenden Pistensystems sind die Varianten Eopt. und EDVO entstanden. Die Variante Eopt. hält die deutschen Sperrzeiten für den süddeutschen Luftraum nicht ein und setzt von 6 bis 21 Uhr in der Regel auf Nordbetrieb sowie ab 21 Uhr auf Ostanflüge. EDVO dagegen berücksichtigt die Sperrzeiten im süddeutschen Luftraum gemäss aktueller Durchführungsverordnung (DVO). Von 6 bis 7 Uhr enthält diese Variante als mögliche Option den gekröpften Nordanflug, soweit er die Verkehrsnachfrage ausreichend zu befriedigen vermag und sicher durchführbar ist. Im Gegensatz zum heutigen Betrieb beinhalten sowohl Eopt. als auch EDVO bei Nebel- und Bisenlagen Starts nach Süden geradeaus, jedoch ausschliesslich in Verspätungssituationen.

Bei einem System mit verlängerten Pisten resultierte die Variante Jopt. die Ost- und Nordbetriebe kombiniert. Während den Anflugwellen sind in der Regel Landungen von Norden vorgesehen, während den Abflugwellen Landungen von Osten. Wie in den beiden Varianten Eopt. und EDVO finden sich in der Variante Jopt. Starts Richtung Süden geradeaus bei Nebel- und Bisenlagen zum Verspätungsabbau.

Im Weiteren wurden Änderungen an den An- und Abflugrouten sowie die Raumsicherung für eine Parallelpiste zur Diskussion gestellt. Diese Massnahme hätte zum Ziel, den Raum für einen zukünftigen Ausbauschritt offen zu halten. Externe Gutachten, die der Bund in Auftrag gegeben hatte, empfehlen einen solchen Schritt.

Die Teilnehmer – Vertreter der Gemeindepräsidentenverbände der zwölf Bezirke des Kantons Zürich – hatten an der Konsultativen Konferenz Gelegenheit, der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion ihre Haltung zu den vorgeschlagenen Massnahmen im SIL-Prozess zu präsentieren.

Geographische Lage prägt Stellungnahme

Die Vertretungen der Gebiete im Norden und Westen des Flughafens sprechen sich für eine Orientierung an der Betriebsvariante E aus, die dem vorläufigen Betriebsreglement entspricht. Der gekröpfte Nordanflug sowie Pistenverlängerungen werden von den Gebieten im Norden abgelehnt, ebenso die raumplanerische Sicherung eines Parallelpistensystems. Eine neu vorgesehene Abflugroute stösst im Limmattal auf Ablehnung.

Die Vertretungen der Gebiete im Osten des Flughafens fordern eine Rückkehr zur Nordausrichtung, wenn nötig mit dem gekröpften Nordanflug. Dieser soll nicht nur morgens, wie im SIL-Prozess vorgesehen, sondern auch am Abend und in der ersten Nachtstunde Ostanflüge ersetzen. Pistenverlängerungen und die raumplanerische Sicherung eines Parallelpistensystems werden abgelehnt.

Die Gebiete im Süden sprechen sich ebenfalls für eine Nordausrichtung des Flughafens und damit auch für den gekröpften Nordanflug aus. Sie interpretieren aber die Nordausrichtung weiter, indem zur Lärmoptimierung auch ein kombinierter Nord-/Ostbetrieb im Sinne der Variante J befürwortet wird. Dieser würde Pistenverlängerungen erfordern. Starts nach Süden geradeaus werden abgelehnt.

Die raumplanerische Sicherung eines Parallelpistensystems wird von den Vertretungen zweier Bezirke gutgeheissen.

Die Vertretungen von vier Bezirken treten für eine Sistierung des SIL-Prozesses ein, bis mit Deutschland eine einvernehmliche Lösung zur Benutzung des Süddeutschen Luftraums gefunden wurde. Die Stadt Zürich fordert eine Rückweisung des Optimierungsberichts an das Bundesamt für Zivilluftfahrt zwecks Ergänzung und Überarbeitung.

Weitere Anhörungen im Kanton

Die Stellungnahmen der Gemeinden werden nun in der Volkswirtschaftsdirektion weiter ausgewertet und dem Regierungsrat sowie dem Bund zur Kenntnis gebracht. Nach zusätzlicher Anhörung der Bürgerorganisationen sowie weiteren Interessenvertretern und den Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft des Flughafens wird der Regierungsrat beschliessen, welche Haltung der Kanton am Koordinationsgespräch dem Bund gegenüber einnehmen wird. Das Koordinationsgespräch findet am 3. April statt.


Die Stellungnahmen der Bezirke sind ab Dienstagmittag, 11. März 2008, auf der Internetseite der Volkswirtschaftsdirektion im Wortlaut abrufbar (www.vd.zh.ch).
Weitere Informationen zum SIL-Prozess sind verfügbar auf der Internetseite: www.sil-zuerich.admin.ch


Kontakt für Fragen heute Montag, 10. März 2008, von 20.30 bis 21.15 Uhr:
Kommunikation Volkswirtschaftsdirektion, Telefon 043 259 26 17

Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion, 10.03.2008Externer Link



siehe auch:
SIL-Prozess Flughafen Zürich: Bericht über Optimierungen liegt vor (BAZL, 01.03.2008)
Parallelpisten noch nicht vom Tisch (NZZ, 01.02.2008)
SIL, Bericht Variantenoptimierung (VFSN, 01.03.2008)
Bild des Monats Februar 2008: Südstarts (VFSN, 06.03.2008)
Süden befürchtet Einführung von Südstarts (NZZ, 11.03.2008)
Der SIL-Skandal (VFSN, 12.03.2008)
Gemeinsame Stellungnahme Info-Forum (VFSN) (VFSN, 12.03.2008)
4. Info-Forum Flughafen (RR, 13.03.2008)


 
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