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«Ein Eigentor für alle Fluglärmverteiler» (Leserbriefe TA)
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Jetzt ist die Katze also aus dem Sack: Südanflüge soll es, wenn es nach dem Willen des Bazl geht, auch ohne die deutsche Durchführungsverordnung zum Luftverkehr über Süddeutschland (DVO) geben. Natürlich nicht, wie vorgeschoben, aus meteorologischen Gründen, sondern  weil man sich den Süden für den Megahub offen halten will. Würden die Südanflüge nicht heute schon stattfinden, hätte ein solches Begehren nicht den Hauch einer Chance. Die Strategie aller, die Südanflüge forderten, um möglichst viele Menschen gegen den Flughafen aufzubringen, alle, die Fluglärm «gerecht» verteilen wollten, um aus bestehenden Flugschneisen Lärm in den Süden abzuschieben, ist nicht aufgegangen. Im Gegenteil, sie haben, wie befürchtet, den Grundstein zum Superhub mit 450'000 Bewegungen gelegt. Denn diesen gibt es nur mit Südanflügen. Wer daran glaubt, dass ein Megahub mit 450'000 Bewegungen Nachtruhe von sieben Stunden gewährt, ist grenzenlos naiv. Ein katastrophales Eigentor also für alle Fluglärmverteiler.
URS DUMMERMUTH ZÜRICH

 
Bevor Deutschland Anflugbeschränkungen für den Flughafen Kloten erliess, wurde dieser ohne Südanflüge betrieben, und zwar bei jeder Witterung und mit deutlich mehr Flugbewegungen als heute. Bewilligt wurden Südanflüge provisorisch und mit Notrecht, ausschliesslich um den Flughafen während der Sperrzeiten offen zu halten. Das jedenfalls war und ist noch immer die offizielle Begründung dieser Anflüge über dicht bevölkerte Wohnquartiere. Wenn jetzt unter anderem ein Betriebskonzept ohne deutsche Sperrzeiten präsentiert wird, ist es nur folgerichtig, wenn es ohne Südanflüge auskommt. Die meteorologischen Gegebenheiten haben sich in den letzten fünfzig Jahren nicht geändert, und Südanflüge waren deshalb nie nötig. Es geht durchaus ohne Südanflüge.
YVONNE WEWERKA, PFAFFHAUSEN

Tages-Anzeiger, 13.02.2008Externer Link, Seite 15

 

Nach den illegalen Südanflügen folgen jetzt die Südstarts geradeaus?

Als ob die widerrechtlichen Südanflüge, eingeführt wegen der DVO, (Deutschen Verordnung) für die Bevölkerung in der Südschneise nicht schon genug Horror wären, kommt jetzt das nächste Schreckgespenst. Unsere Verantwortlichen von Politik und Flughafen planen Süd-STARTS geradeaus, über eines der dichtbesiedelsten Gebiete der Schweiz. Statt das BR Leuenberger und einige Verantwortliche endlich mal den Deutschen die Stirn bieten würden und gegen die DVO (Deutsche Verordnung) kämpfen würden, die uns das ganze Desaster eingebrockt hat, wird fleissig an optimierten SIL Varianten gearbeitet. Wann endlich begreifen die Verantwortlichen allen voran Herr Leueneberger, aber auch Herr Cron vom BAZL dass man den Flughafen nicht einfach für um 180 Grad drehen kann. Und wann endlich steht BR Leuenberger auf die Hinterfüsse und steht vor den Deutschen für SEIN Volk ein? Denn eines ist sicher, sollte die Variante der Südstarts eingeführt werden, wird sich die Bevölkerung zu wehren wissen! Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen endlich begreifen, dass man über dichtbesiedelte Gebiete weder anfliegt noch abfliegt. Also keine Südanflüge und keine Südstarts!
Anita Valentino-Mettler, Dübendorf

ZOL, 15.02.2008Externer Link


siehe auch:
Probleme statt Lösungen (TA)