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Hindernisbefeuerung höher bauen (Leserbriefe TA)
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Nordanflug: Muss der Wald auf dem Stadlerberg weg? TA vom 09.01.2008

Andere Lösung suchen. Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen heisst es; in diesem Fall sieht man vor lauter Wald den Baum nicht mehr. Das ist beim Plan der Fall, der vorsieht, einen Wald für eine Hindernisbefeuerung zu opfern. Bestimmt gäbe es da auch eine andere Möglichkeit, nämlich jene, die Hindernisbefeuerung höher zu bauen. 
GABRIELA KOVACS-ROTH, BACHENBÜLACH 

Auch im Süden hat es hohe Bäume. Im Süden wird auf dem Loorenkopf die Sicherheitsbeleuchtung ebenfalls von höheren Bäumen verdeckt. Doch dort ist das offensichtlich kein Problem. Stürzt beim Nordanflug ein Flugzeug ab, fällt es in den Wald, passiert dasselbe im Süden, stürzt das Flugzeug mit grosser Wahrscheinlichkeit in ein Wohnquartier. Wir warten gespannt auf einen Bericht über die Sicherheitsprobleme des Südanfluges. 
URS DUMERMUTH, MÄNNEDORF



siehe auch:
Nordanflug: Muss der Wald auf dem Stadler Berg weg? (TA)
Norden agitiert gegen den gekröpften Nordanflug (VFSN)



15.01.2008 - Inzwischen haben uns noch mehrere Leserbriefe erreicht die der Tages-Anzeiger nicht veröffentlich hat:

Seit rund 50 Jahren wird am Stadlerberg vorbeigeflogen, problemlos. Mit dem gekröpften Nordanflug führt die Route fast identisch am Stadlerberg vorbei und plötzlich muss deshalb Wald gerodet werden. Bei diesen fadenscheinigen Argumenten merkt bald auch der Letzte woher der Wind weht: Zuerst jegliche Beschränkungen am Flughafen ablehnen, und jetzt den drohenden Mehrverkehr elegant in den Süden und Osten abschieben.
Werner Fuchs, Wädenswil

Auch wenn es im Artikel (natürlich) nicht explizit erwähnt wird: Jeder Flug der nicht per gekröpften Nordanflug am Stadlerberg vorbei geht, geht im Süden direkt  über den deutlich höheren Pfannenstiel. Und dort finden sich mehr Geländehindernisse als beim gekröpften Nordanflug. Eine ziemlich absurde Argumentation solange sich die gleichen Leute nicht auch über die Sicherheitsprobleme im Süden aufregen - und das haben sie nachweislich in den letzten 4 Jahren verpasst. Vielleicht hätte man im Norden eben doch für eine  Beschränkung des Flughafens
stimmen müssen, jetzt fürchtet man die Lärmhölle die man getreu dem Motto: "Unsere Arbeitsplätze - Ihr Fluglärm" in den Süden zu verlagern sucht.
Elisabeth und Roy Müller, Zürich-Schwamendingen

Die Regionen nördlich des Flughafens haben sich an der Urne gegen jegliche Beschränkung des Flughafenwachstums ausgesprochen. Kaum ist die Abstimmung vorbei, wird aus allen Rohren gegen den gekröpften Nordanflug geschossen. Mehrverkehr ist willkommen, aber bitte nicht von Norden. Eine Befeuerung des Stadlerberges ist bestimmt nicht problematischer als jene des Loorenkopfes unter der Südanflugschneise!
Es wird mit allen Mitteln versucht, die Fluglärmentlastung von über 100'000 Personen in den Tagesrandstunden zu verhindern. Zur Erinnerung: Der Absturzkorridor beim Südanflug liegt im dichtest besiedelten Gebiet der Schweiz.
Margarita Zemp, Gockhausen

Mehr als hunderttausend Menschen könnten von Fluglärm morgens um 6 Uhr verschont werden. Wenn dafür einige Tannen am Stadlerberg gekürzt werden müssten, wäre das mehr als akzeptabel. Topgraphie und Siedlungsentwicklung entsprechen dem traditionellen Nordanflugregime. Mit dem gekröpften Nordanflug könnte es wieder hergestellt werden. Im Norden des Flughafens profitiert man seit 4 Jahren von den Deutschen Anflugbeschränkungen - welche Süd- und Ostanflüge erzwungen haben - und so soll es bleiben, wenn es nach dem Willen der nördlichen Flughafengemeinden ginge. Dort, wo die Leute wohnen, die am Flughafen arbeiten und täglich Lärm produzieren....
Christian Merk, Männedorf


Haben Sie sich auch schon geärgert, dass ihr Leserbrief nicht publiziert wurde? Wenn er zu einem aktuellen Thema geschrieben wurde, bitte per Mail an: leserbriefe@vfsn.ch