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Ledergerber wird noch staunen (Leserbriefe NZZaS)
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Francesco Beninis konkreten Fragen sei Dank: peinlich, dass Elmar Ledergerber als Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG die effektiven Statistiken über die Flugbewegungen nicht kennt.  Er behauptet, in den letzten Jahren seien diese stetig gewachsen. Das Gegenteil ist der Fall. Und trotzdem boomt die Wirtschaft. Seine These «Viele Flugbewegungen gleich gute Wirtschaftslage» ist hinfällig. Auch seine Aussagen, dass die Initiative den Flugverkehr und die Entwicklung «seiner» Stadt Zürich massiv einschränke, ist schlichtweg falsch, wird aber immer wieder gerne wiederholt. Tatsache ist, dass von den 267 000 Flugbewegungen im letzten Jahr nur 230 000 auf den Linien  und Charterverkehr entfielen. Nur sie sind für die Wirtschaft und den Tourismus von Bedeutung. Die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft ist nicht abhängig von möglichst viel Luftverkehr, sondern von der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen.
Urs R. Dumermuth, Männedorf (ZH)


Man kann ruhig zweimal Ja stimmen und damit die Fluggesellschaften und die Flughafen Zürich AG zwingen, mit ihren Flugzeugen ein wenig haushälterischer umzugehen oder die Flugpläne zu optimieren. Die Gegner der Plafonierungsinitiative behaupten, dass die Initiative nichts bewirke und nur eine Empfehlung nach Bern sei. Warum denn machen die Gegner so viel Werbung gegen die Initiative? Und schildern uns Horrorszenarien von immensen Arbeitsplatzverlusten und Groundings in der Wirtschaft? Sie haben doch bei einer Annahme nichts zu befürchten.
Max Bernhard, Männedorf (ZH) 


Es wird ein grosser Lärmteppich über dem Kanton Zürich ausgebreitet, und wenig Betroffene werden mit der Tatsache konfrontiert, dass sie Fluglärm direkt über ihrem Haus haben. Sollten wir uns nicht für einen qualitativen, hochstehenden Flughafen einsetzen und nicht für irgendwelche Aktionäre einen künstlich aufgeblasenen Umsteige Flughafen schaffen? Der Grossteil der Bevölkerung dürfte bei der jetzigen Entwicklung einzig von höheren Immissionen profitieren. Am 25. November haben wir die letzte Möglichkeit, aktiv gegen diese Entwicklung einzuschreiten.
Susanne Cortes, Adlikon (ZH) 


Wie weit Elmar Ledergerber als Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG bereits in deren Geschäfte eingebunden ist, zeigt dieses Interview. Wie viel Entwicklung braucht denn die Schweiz noch? In den vergangenen acht Jahren stieg die Schweizer Produktion um 20 Prozent, während die Flugbewegungen um 13 Prozent gesunken sind. Die Zahl der Beschäftigten im Grossraum Zürich nahm um 14 Prozent zu. Ein Zusammenhang zwischen Flugbewegungen, BIP-Wachstum oder der Entwicklung der Erwerbstätigen in der Grossregion Zürich ist nicht ersichtlich. Soll dies dem Zürcher Stadtpräsidenten unbekannt sein? Und alle Strassen in und rund um Zürich sind täglich verstopft. Die Luft wird verpestet, am Boden und in der Luft. Ich erkenne nichts darüber in seinen Ausführungen. Ich erachte seine Aussagen, wonach er gegen den Südanflug kämpft, als reine Augenwischerei. Eine Lösung wäre längst möglich. Schöne Worte haben wir seit vier Jahren genug gehört.
Waltraud Borsodi, Egg (ZH)


Ist der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber, zum Ritter der französischen Ehrenlegion geschlagen, auch noch zum Hellseher mutiert? Seine Aussage: «Die Bevölkerung des Kantons Zürich wird die Demontage des Flughafens nicht akzeptieren und die Plafonierung ablehnen», übertrifft wirklich alles. Leben wir nicht in einem Land der Meinungsfreiheit? Herr Ledergerber wird noch staunen, wie viele Zürcher für die Initiative stimmen werden. Denn de facto wird die Bevölkerung beim Thema Flughafen seit Jahren angelogen. Wo liegt nun also das Problem, wenn die Bevölkerung am 25. November ein klares Zeichen nach Bern sendet? Wir haben genug vom Politpoker, den geldgetriebenen Machtspielen, dem Lärm und dem Dreck über unseren Dächern!
André Eigenmann, Ebmatingen (ZH)

NZZ am Sonntag, 18.11.2007Externer Link

Leserbriefe zum Artikel: «Ein Ja wäre ein katastrophales Zeichen» NZZ am Sonntag vom 11. November