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Monatsrückblick Oktober 2007 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Vier Jahre sind für ein "Provisorium" mehr als genug. Wir haben genug. Bringen wir das zum Ausdruck. Zum Beispiel am 25. November indem wir alle 2xJA stimmen!

Die wichtigsten News:
  • Wir hatten uns sehr versierte Gegner "ausgesucht": Den zuständigen Bundesrat Leuenberger und die zuständige Regierungsrätin Fuhrer. Obwohl fleissig lobbyiert wurde, gewannen diesmal wir: Hauseigentümer wegen Verkehrslärm entlastenExterner Link (BAZ). Nicht dass wir Geld statt Ruhe wollen, aber je teurer die Entschädigung, desto eher muss in dünn besiedelten Gebieten geflogen werden.
     
  • Die IG-Flughafen hatte zur „Demo“ gegen die Plafonierungsinitiative gerufen. Motto: Ein Grounding ist genug. Eingeladen waren alle Arbeitnehmer, die vom Flughafen profitieren (das sind nach Angaben der Luftfahrtslobby immerhin 192'000 Menschen) sowie deren Familienangehörige und Bekannte. Um einen "eindrucksvollen Auftritt zu ermöglichen, um die Schlüsselbotschaft rüberzubringen". Es musste also mit einer Grossdemo von vielen Zehntausend gerechnet werden. Es sind schlussendlich drei Dutzend geladene Gäste gekommen. Immerhin. «Die Bevölkerung will fliegen»Externer Link (TA).
    Ausnahmsweise ist sich die IG-Flughafen und der VFSN einmal einig: Ein Grounding ist genug!Externer Link (VFSN).
    Ob die Schlüsselbotschaft wirklich rüberkam? Ob ausgerechnet die Drohung mit dem Grounding eine marketingtechnische Glanzleistung darstellt? Wenn die Aktion auf alle so gewirkt hat wie auf die  Leserbriefschaft, darf daran gezweifelt werden:
    Kampagne der Flughafenlobby kommt sehr schlecht anExterner Link  (Leserbriefe TA)
    Die Argumente der Befürworter greifenExterner Link (Leserbriefe ZOL)
    Viele freuen sich auf weniger FlügeExterner Link (Leserbriefe TA)
     
  • Frau Fuhrer hat genug: „Wenn die Deutschen sämtliche Verhandlungen auf Argumentebene abblocken, dann führen wir eben den gekröpften Nordanflug ein.“ Na also, geht doch, empfehlen wir ja schon lange: Mit dem «Gekröpften» provozierenExterner Link (ZOL).
     
  • Ein trauriges Jubiläum: 1500 Tage RechtsverweigerungExterner Link (VFSN). 
     
  • Wie erklären uns das die Flughafenturbos, nach deren Logik einzig ein unbegrenzt wachsender Flughafen über Sein und Nicht-Sein entscheidet? Genf (ohne Interkontinentalflughafen) zieht in Sachen Standortattraktivität erstmals an Zürich vorbei. Zürich verliert an AttraktivitätExterner Link (TA).
     
  • Ja, es gibt Regierungen die nehmen die Sorgen ihrer Bevölkerung ernst. Sogar wenn es sich "nur" um 40 und nicht 40'000 Familien handelt. Da kann man nur sagen: Andere Länder, andere Sitten. Fluglärm in IsraelExterner Link (tachles).
     
  • Was passiert bei einem JA oder NEIN am 25.11. oder besser, was passiert nicht? Worüber stimmen wir am 25. November überhaupt ab?Externer Link (VFSN).
     
  • Widerstand lohnt sich eben doch. Zumindest den WLT sind wir endgültig los: Verzicht auf Wide Left Turn ist definitivExterner Link (VFSN). Die Prozessentschädigung können bzw. müssen wir gleich wieder in unsere Beschwerde gegen die Schnellabrollwege reinvestieren. Obwohl ohne Volksabstimmung diese Schnellabrollwege gar nicht beantragt werden könnten....... 
     
  • Die Journalistin hatte einen wunderbaren Vorschlag das Fluglärmproblem zu lösen: Alle Schneiser in eine Sardinenbüchse (im Klartext heisst das Zaubermittel "Minergiehaus") sperren, Problem gelöst. Allerdings ist dann Schluss mit Schlafen bei offenem Fenster, Schluss mit der Gartenparty. Noch besser als das, als Wundermittel gepriesene, Minergiehaus wäre allerdings ein Bunker unter der Erde. Dann wären wir auch noch vor Abstürzen sicher. Diverse LeserbriefschreiberInnen können der Idee nichts abgewinnen: Fluglärm und ImmobilienpreiseExterner Link (Leserbriefe TA).
     
  • Inzwischen hängt es in der ganzen Südschneise: 2xJA: Das offizielle AbstimmungsplakatExterner Link (VFSN).
     
  • Angeblich gibt es Südanflüge wirklich NUR, aber wirklich NUR wegen der DVO. Trotzdem hat Unique die Gelegenheit genutzt, auch noch gleich Notlandungen ausserhalb der Sperrzeiten als legal zu erklären. Notlandungen über dicht besiedeltes Gebiet? Sehr beruhigend: Einzelner Südanflug ausserhalb deutscher SperrzeitenExterner Link (Unique).
     
  • Was Deutschland in Sachen DVO aufführt ist auch deutschen Staatsbürgern, die in der Schweiz leben, mehr als nur peinlich. Wenn deutlich mehr in der Schweiz lebende deutsche Staatsbürger neu und vor allem sehr viel intensiver mit Fluglärm belastet werden als Deutsche in Deutschland entlastet werden, dann verfehlt die DVO ihren Zweck, deutsche Bürger vor Fluglärm zu schützen, ganz gründlich: «Ich schäme mich als Deutscher»Externer Link (ZOL).
     
  • Dieser Schlagzeile können wir zur 100% zustimmen: Der lange Weg zu einem gekröpften Nordanflug auf ZürichExterner Link (NZZ).
     
  • Ein weiteres trauriges Jubiläum mussten wir am 30. Oktober feiern: Einigkeit nur beim «Gekröpften»Externer Link (ZOL). 

 

Petition:

Wir werden die Sammlung in den nächsten Tagen abschliessen. Bitte verpassen Sie nicht, die gesammelten Unterschriften auch rechtzeitig einzuschicken. Wir haben 10'000 schon lange übertroffen. Helfen Sie uns mit, beim Endspurt die Zahl noch deutlich zu erhöhen.
Wichtig: Es dürfen alle unterschreiben, die schreiben können, also auch nicht Stimmberechtigte (Ausländer, Kinder). Unterschriftenbogen müssen nicht nach Gemeinden getrennt eingereicht werden. Petition: Zurück zur NordausrichtungExterner Link (VFSN)

 

Neu auf der Website des VFSN:

 

Ausblick und Anlässe:

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