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Warum kommen Flieger ungeschoren davon? (Blick)
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Moritz Leuenberger will Autofahrer schröpfen

ZÜRICH – Bis 50 Rappen CO2-Abgabe pro Liter Benzin. Das plant das Departement Leuenberger für die Zeit nach 2012 (gestern im BLICK). Und wie viel Abgaben müssen die Airlines für ihren Spritverbrauch zahlen? – Keine!

Mehr noch: Auf dem Flugbenzin für den internationalen Luftverkehr werden schon bisher nicht einmal Mehrwert- oder Mineralölsteuern erhoben. Sodass die Swiss ihren Most für einen Bruchteil des Preises bekommt, den ein Autofahrer an der Tankstelle hinblättern muss: nämlich für nur 70 Rappen pro Liter.

Für einmal kann allerdings das Departement Leuenberger nichts dafür. Dort möchte man noch so gerne alle Treibstoffe mit der CO2-Abgabe überziehen. Aber man darf nicht. Genau so wenig, wie es die EU vor ein paar Jahren durfte. Selbst im Kyoto-Protokoll, das weltweit Zielwerte für den CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2012 festlegt, ist der internationale Luftverkehr ausgeklammert.

Und das hat mit der ICAO zu tun, der International Civil Aviation Organisation. Die wurde 1947 gegründet, um in der Branche für Ordnung und gleich lange Spiesse zu sorgen. Dieser Organisation gehören heute gegen 200 Staaten an, darunter auch die Schweiz. Bis sich diese Luftfahrt-Uno auf entsprechende Abgaben einigt, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen.

Dabei gehört der internationale Luftverkehr zu den grösseren Übeltätern in Sachen Treibhausgasen. Rund neun Prozent der Schweizer CO2-Emissionen gehen auf sein Konto, 125 Gramm pro Passagier und Kilometer. Auf einem Retourflug nach Übersee also fast zwei Tonnen. Um den gleichen Schaden anzurichten, müsste man schon ein Jahr lang Auto fahren.

Die Klimaschutz-Stiftung «myclimate» hat noch weiter gerechnet: Um das Klima langfristig zu stabilisieren, dürften die Schweizer kaum mehr ins Flugzeug steigen. Alle drei Jahre nach Kreta, alle neun nach New York oder alle 15 Jahre nach Bali – das müsste reichen. Vorausgesetzt, man fährt nicht mehr als 1000 Kilometer im Jahr mit dem Auto.

Dass dies für die Airline-Industrie keine verlockenden Aussichten sind, versteht sich. Entsprechend bemüht sie sich um spritsparende Maschinen. Die Swiss-Flotte etwa verbraucht nur noch vier Liter Kerosin für 100 Passagierkilometer. Das reicht aber nicht aus. Ein wirksamer Rückgang des Flugverkehrs wäre nur mit zusätzlichen Sprit-Abgaben zu erreichen. Wie beim Auto.

Blick, 17.08.2007Externer Link


 
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