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Monatsrückblick Juli 2007 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Sommerferien? Nicht in der Schneise! Wie die vielen News selbst im Sommerloch zeigen, geht auch in den Ferien unser Kampf gegen die Südanflüge ununterbrochen weiter.

Die wichtigsten News:
  • Die 2. SIL-Runde warf ihre Schatten voraus. Der Tages-Anzeiger empfahl: Die Angststarre überwindenExterner Link (TA). In vielen Punkten mag der Tages-Anzeiger Recht haben. Vielleicht könnte aber auch gleich die Angst abgelegt werden, der RealitätExterner Link in die Augen zu sehen anstatt blind den Wachstumsstudien zu glauben. Auch die unbegründete Angst (hier wäre das Wort «Angststarre» wirklich sehr treffend), dass eine durch die Plafonierungsinitiative limitierte Anzahl von Flugbewegungen sofort zum wirtschaftlichen Ruin der Schweiz und zur Massenarbeitslosigkeit im Kanton ZürichExterner Link führen wird, muss endlich abgelegt werden denn sie ist erwiesenermassen absolut unbegründet!
     
  • Der Aargau überlegt es sich einmal mehr anders: Aargau doch gegen «Gekröpften»Externer Link (TA).
     
  • Am 2. Koordinationsgespräch des SIL wurde vor allem entschieden, die wirklich heissen Eisen (noch) nicht anzufassen: SIL-Prozess Flughafen Zürich: Bund legt Grundsätze für weitere Arbeiten festExterner Link (BAZL). Die Stellungnahme des Regierungsrates: Regierungsrat nimmt Stellung zu den Betriebsvarianten für den Flughafen ZürichExterner Link (RR). Das hält der VFSN vom Koordinationsgespräch: Medienmitteilung zum Koordinationsgespräch SILExterner Link (VFSN). Und zu guter Letzt noch ein Presseecho: Noch kein Entscheid über AnflugverfahrenExterner Link (NZZ).
     
  • Nichts Neues, Deutschland droht mal wieder: Erneut DrohgebärdenExterner Link (TA). Und kurz darauf die "Entwarnung", obwohl Deutschland nicht von seinen Forderungen abrückt, will man eine Annäherung erkennen: Fluglärmstreit: Sanfte AnnäherungExterner Link (TA).
     
  • Der Schutzverband gibt sein Rotationsprinzip auf! Der Grund: Der Schutzverband hat erkannt, dass ohne Pistenfairlängerung eine Fairteilung nicht machbar ist. Der VFSN hat nichts dagegen, die Pisten so zu lassen wie sie sind, wenn dafür die absurde Illusion einer gerechten und fairen Verteilung zugunsten einer Rückkehr zur Nordausrichtung endlich beerdigt wird: Das Rotationsprinzip bringt dem Norden keine RuheExterner Link (NZZ).
     
  • Im Kampf gegen die Plafonierungsinitiative übernimmt die deutsche Firma «Swiss» den aktiven Part: Gemeinsam gegen PlafonierungExterner Link (TA).
     
  • Es ist grotesk: Die gleichen Politiker, die den Fluglärm in Hohentengen für absolut unerträglich halten, haben nicht die geringsten Skrupel, in Stuttgart durch eine zweite Piste viel mehr Menschen extrem viel mehr Fluglärm auszusetzen und dreist zu behaupten: «Das neue Lärmgesetz in Deutschland erlaubt weitaus mehr, als in Stuttgart passiert.»: Doppeltes Spiel mit dem FluglärmExterner Link (ZSZ). Noch viel schlimmer ist aber, dass unsere zuständigen Politiker unter diesen Umständen nicht endlich fähig oder willens sind, dieses Trauerspiel namens DVO zu beenden!!!
     
  • Die als „glaubhafte Prognosen“ angepriesenen Bewegungsprognosen in Ehren, aber die Realität sieht komplett anders aus: Flugbewegungen weiterhin rückläufigExterner Link (VFSN).
     
  • Uns den Lärm, Deutschland die fetten Gewinne. Es ist zu befürchten, dass bald ganz Europa über die dummen Schweizer lacht. Fragt sich nur, warum Süddeutschland den Schweizern immer wieder unterstellt, sie seien geschäftstüchtig. Unser Politiker beweisen eindrücklich das Gegenteil: Bund schenkt der Lufthansa 1,4 Milliarden FrankenExterner Link (SoZ)
     
  • Abgesehen davon, dass 18'000 süddeutsche Grenzgänger ihr Geld in der Schweiz verdienen, dient die wirtschaftliche Verflechtung beiden Seiten. Langsam sollte auch Frau Regierungsrätin Fuhrer merken, dass mit diesem Argument nichts zu gewinnen ist. Wie wäre es stattdessen mit dem Argument, dass durch die DVO deutlich mehr in der Schweiz wohnhafte deutsche Staatsbürger mit deutlich mehr Fluglärm belästigt werden, als in Süddeutschland wohnhafte deutsche Staatsbürger entlastet werden? Oder dass die deutschen Staatsbürger (im gleichen Bundesland!) rund um Stuttgart komplett anders behandelt werden, als ihre Mitbürger in Hohentengen? Und dass alle lärmgeplagten Menschen, von Stuttgart bis Zürich, eines gemeinsam haben: Sie werden vor allem von deutschen Flugzeugen verlärmt. Nur der Gewinn, der fliesst nach Deutschland: Wirtschaft bietet kein DruckmittelExterner Link (TA)
     
  • Auch die LeserbriefschreiberExterner Link gönnen sich keine Sommerferien.
     

 

Petition

Die für eine Initiative nötige Anzahl von 6'000 Unterschriften ist längst übertroffen. Aber mit den inzwischen rund 8'000 Unterschriften wollen wir uns doch noch lange nicht zufrieden geben?! Bitte helfen Sie mit mit, dass die Unterschriftenzahl wie bisher konstant weiterwächst.
Wichtig: Es dürfen alle unterschreiben, die schreiben können, also auch nicht Stimmberechtigte (Ausländer, Kinder). Unterschriftenbogen müssen nicht nach Gemeinden getrennt eingereicht werden. Petition: Zurück zur NordausrichtungExterner Link (VFSN)


Ausblick und Anlässe:

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