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Monatsrückblick August 2006 (VFSN)
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Liebe Mitglieder

Der August war aussergewöhnlich kalt. Das trifft auf das Wetter aber nicht auf die Aktivitäten und Ereignisse in der Südschneise zu - hier ging es ab Monatsmitte heiss zu und her... Für besonders rote Köpfe sorgt Rita Fuhrers Superformel "ZFI".

Die wichtigsten News:
  • Der harte der Kern der Schneiser feierte den 1. August in Berlin: Schneiser erfolgreich in BerlinExterner Link (VFSN)
     
  • Endlich, der Tagi hat ein Herz für lärmgeplagte Bürger. Leider nur, falls diese von (temporärem!) Baulärm gestörten werden. Baulärm, dessen Illegalität darin besteht manchmal 12 Minuten früher als erlaubt zu beginnen. Ein Leserbrief hat den Baulärm so treffend mit dem Fluglärm verglichen, dass er vom Tagi nicht abgedruckt wurde. Hier ist der Leserbrief trotzdem: Baulärm contra FluglärmExterner Link (Leserbriefe TA)
     
  • Der Baden-Württembergische Staatsminister Willi Stächele beendete die kurze Sommerpause in der Schneise. Wer keine Lust hat, alle Pressemeldungen in dieser Sache durchzulesen, eine Kurzfassung:
    Ein Innerschweizer Kanton machte Berlin folgendes, grosszügiges Angebot: Der Transit auf der Gotthardautobahn für deutsche Touristen wird stark eingeschränkt, an Wochenenden ist er nur noch zwischen 9 Uhr und 20 Uhr erlaubt. Zudem wird die Anzahl Fahrzeuge auf die Hälfte derjenigen von 2005 "plafoniert", schliesslich handle es sich beim Gotthard um eine wichtige Tourismusregion und um eine sensible Alpenlandschaft. Als Gegenleistung für dieses Superangebot verlangt der Innerschweizer Kanton, dass ein Teil der Aufträge für den deutschen Strassenbau an Schweizer Firmen vergeben werden müssen.
    Sie haben es erraten, selbstverständlich sind die Schweizer für solche Angebote viel zu nett. ein Angebot dieser Art, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen, machte Willli Stächele: Vorgeplänkel im FluglärmstreitExterner Link (NZZ). Natürlich, der Vergleich hinkt, es sind deutsche Touristen die Schweizer Strassen verstopfen und Schweizer Luft verpesten - und es sind vor allem deutsche Flugzeuge die Süddeutschland stören. Herr Stächele löste Verwirrung aus und selbst deutsche Zeitungen titelten: Stächele erntet blanken HohnExterner Link (Südkurier). Der VFSN ahnt was hinter Stächeles Aktion stecken könnte: Diktiert Deutschland einen neuen Staatsvertrag?Externer Link (VFSN)
     
  • Auf das Buch "Geplagt und enteignetExterner Link" haben wir schon im Juni hingewiesen. Jetzt ist es erhältlich. Die BerichterstattungExterner Link (PDF, 568 kB) in der Presse war wohltuend gut. Alle Infos zum Buch gibt es hier: http://www.geplagt-und-enteignet.chExterner Link 
     
  • Eher skeptisch sieht Pat Gaffey, Europachef von British Airway, die Wachstumsmöglichkeiten des Flughafens Zürich Kloten: «Swiss ist mit Lufthansa nicht stärker geworden»Externer Link (Finanz & Wirtschaft)  
     
  • 24. Juli 2006: Transparenz wurde zum (Un)Wort des Tages. Rita Fuhrer präsentierte den Gegenvorschlag zur Flughafeninitiative und die Formel, die Fluglärm wie von Geisterhand verschwinden lässt: ZFI, Zürcher Fluglärm-Index (Offensichtlich werden auch Lärmgeschädigte, die neu als "Highly annoyed people" bezeichnet werden, dermassen transparent, dass sie nicht mehr erfasst werden können). Wir sind ziemlich sicher, dass sich die Transparenz nur, aber wirklich nur auf die präsentierten Folien selbst, aber unmöglich auf dessen Inhalt bezogen haben können: Gegenvorschlag des Regierungsrates zur PlafonierungsinitiativeExterner Link (Regierungsrat). 
    Ein erster Kommentar des VFSN: Aus AsbP wird ZFI - eine Pionierleistung in der FluglärmproblematikExterner Link (Unter diesem Link finden Sie auch die Hinweise auf die Pressemeldungen, Reaktionen von anderen Organisationen und auf die bereits zahlreich erschienenen Leserbriefe.)
    Wir sind von dieser Formel, die selbst ein nur mässig begabter Mathematik-Nobelpreisträger innert wenigen Wochen begreift, derart beeindruckt, dass wir sie einstimmig zum Bild des MonatsExterner Link gekürt haben.
     
  • Wenn Sie sich diese Formel von Rita Fuhrer - die diese Formel gemäss eigenen Aussagen auch nicht versteht - persönlich erklären lassen möchten: Informationsveranstaltungen zum Zürcher Fluglärm-IndexExterner Link (Regierungsrat)
     
  • Bei so viel Transparenz ging diese Meldung vom gleichen Tag völlig unter: Nachbarkantone über Stand des SIL-Prozesses zum Flughafen Zürich informiertExterner Link (UVEK). Freudig wird kundgetan, dass der Koordinationssprozess planmässig vorankomme. Planmässig heisst wohl vor allem, dass es gelungen ist den Prozess einerseits soweit zu verzögern, dass der Entscheid, wo geflogen wird, erst nach den Wahlen 2007 bekannt gegeben wird, aber doch so zügig vorwärts zu machen, dass man die Südanflüge per SIL diktieren kann bevor das Bundesgericht dazu kommt über die Rechtmässigkeit der Südanflüge zu befinden. Siehe unten.
     
  • Die Erkenntnis, falls die Richter eine Möglichkeit gefunden hätten, unsere Beschwerde inhaltlich abzuweisen und dadurch die Südanflüge für „legal“ zu erklären, sie dies sicher schon lange getan hätten, ist nicht neu (siehe: eine unglaubliche GeschichteExterner Link). Also drückt man sich weiterhin, leider erfolgreich, die Beschwerde inhaltlich zu behandeln. Der Versuch, eine inhaltliche Behandlung solange herauszuzögern bis Südanflüge per SIL diktiert werden, ist allzu offensichtlich: Niederlage für Südanflug-GegnerExterner Link (TA). Siehe oben

 

Ausblick und Anlässe:

weiter zum Monatsrückblick September 2006

 


 
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Seit Tagen
illegale unzulässige Südanflüge!


Unser Grundsatz:
Möglichst wenig Menschen mit
möglichst wenig Fluglärm belasten.
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Flughafen Zürich mit Zukunft:
Petition ZRH_2020


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05. Oktober 2014 - 10:00
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Mahnwache am Flughafen

VFSN-Info:

Eine Kurve - kein Looping!
Fakten zum GNA

Dossier Tourismus und Fluglärm im Schwarzwald

Der SIL-Skandal

Dossier gekröpfter Nordanflug 

Dossier Politik

Dossier Südanflug

Green Approach, gekrümmter Endanflug, gekröpfter Nordanflug

Studie zum ZFI


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Unsere Forderungen

  • Sofortiger Stop der Südanflüge.
  • Keine weitere Zunahme der Südstarts.
  • Möglichst wenig Menschen schädigen.
  • Einhaltung gültiger Gesetze.
  • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00.
  • Plafonierung (Kein Mega-Hub).